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Benedek Horváth (c) Anna Tena-1-7-2.jpg

BIOGRAFIE

"Hier gibt es keine auftrumpfende Virtuosität, kein unbarmherziges Hämmern mit Pausen, sondern eine intelligente und fesselnde Differenzierung, die den ganzen Reichtum des Satzes enthüllt."

Pizzicato Magazin, Remy Franck

Benedek Horváth ist ein in Basel ansässiger schweizerisch-ungarischer Pianist, der für seine ausdrucksstarken Interpretationen und ein weitreichendes Repertoire geschätzt wird. Seine internationale Konzerttätigkeit führte ihn bereits in über 20 Länder. Zu den Höhepunkten zählen Auftritte in der New Yorker Merkin Hall (Debüt 2017 mit Liszts 2. Klavierkonzert) sowie bei renommierten Schweizer Institutionen wie dem Gstaad Menuhin Festival und dem Lucerne Festival. Nach einer erfolgreichen Tournee durch China mit Konzerten in Peking und Shanghai wird er 2026 für eine weitere Solo-Tournee dorthin zurückkehren.

 

Im Jahr 2025 setzte Horváth mit dem Projekt „Die goldenen Berge“ einen besonderen künstlerischen Akzent: Eine innovative Verknüpfung von Bachs Goldberg-Variationen mit visuellen Projektionen, die Live-Musik und Film zu einem Gesamtkunstwerk verschmilzt. Dieses Konzept wurde bereits mehrfach erfolgreich aufgeführt und ist für weitere bedeutende Podien geplant.

 

Als Solist arbeitete er unter anderem mit dem Sinfonieorchester Basel, dem Orchestre de Chambre de Lausanne, dem Musikkollegium Winterthur und dem Montenegro Symphony Orchestra zusammen. Neben seiner solistischen Laufbahn widmet er sich intensiv der Kammermusik. Acht Jahre lang konzertierte er mit dem Trio Eclipse, das Preise beim Osaka International Chamber Music Competition und dem Migros Kulturprozent Wettbewerb gewann. Weitere kammermusikalische Höhepunkte sind Auftritte mit dem international renommierten Dimitry Smirnov, Casals String Quartet und Zakar Bron.

 

Die künstlerische Exzellenz von Benedek Horváth wird durch hochkarätige Auszeichnungen bestätigt: Er ist 1. Preisträger des Kiefer Hablitzel Wettbewerbs sowie des Rahn Musikpreises. Darüber hinaus ist er Preisträger der weltweit renommierten Wettbewerbe Concours Clara Haskil (Laureate Prize) und Paloma O’Shea International Piano Competition. 2018 wurde ihm zudem der ungarische Junior Prima Preis verliehen – die bedeutendste nationale Auszeichnung für junge Künstler des Landes.

 

Horváths Diskografie ist vielseitig und umfasst Werke von Janáček, Bartók und Kurtág (Artalinna) sowie Liszt-Einspielungen mit dem Sinfonieorchester Basel (Prospero). Nach seiner Aufnahme der Goldberg-Variationen (IAN Records) erschien im April 2025 sein neuestes Soloalbum mit Werken von Ravel, Skrjabin und Rachmaninow bei Hungaroton. Im Jahr 2026 wird er in den wunderschönen Saal von Neumarkt in der Oberpfalz zurückkehren, um für das Label Artalinna sein neues Album mit dem Titel „Bagatelles“ aufzunehmen.

 

Nach seinem Studium an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest und an der Musikakademie Basel bei Claudio Martínez Mehner ist er dort seit 2021 selbst als Assistenzprofessor tätig. Er erhielt entscheidende Impulse von Legenden wie András Schiff, Menahem Pressler, Ferenc Rados und Zoltán Kocsis.

2025/2026

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